May 16, 2025
Heute werfen wir einen Blick auf eine aktuelle Studie, die für viele Anleger – und vor allem für die Freunde von sogenannten Faktorstrategien – sehr spannend sein dürfte. Und es geht dabei um eine einfache, aber oft übersehene Wahrheit: Je beliebter eine Anlagestrategie wird, desto geringer ist ihre künftige Rendite.
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Dein Matthias Krapp
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***Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung***
TRANSKRIPT dieser Folge (autom. generiert):
Ja hallo, herzlich willkommen wieder mal eine neue Folge
Wissenschaft Geld und schön,
dass du auch wieder dabei bist. Und heute möchte ich mal einen
Blick auf eine
aktuelle Studie werfen, die ich vor einigen Tagen gelesen habe, die
für sehr viele
Anleger und Investoren, vor allem für diejenigen so für mich, die
von den sogenannten
Faktorstrategien sprechen oder sich dafür begeistern, sehr spannend
sein dürfte.
Und es geht dabei jetzt letztendlich um eine ganz einfache, aber
sehr,
sehr oft übersehende Wahrheit, weil was eins sein kann, man sieht
manchmal ja den
Waldverlauterbäumen nicht, was man jeden Tag sieht und jeden Tag
wahrnimmt, ist aber
jedem wahrscheinlich nicht so bewusst, aber Wir haben es eigentlich
anders auch in
den letzten Wochen und ein, zwei, drei Jahren erlebt, nämlich ihr
beliebter eine
Anlagestrategie wird, desto geringer ist die künftige Rendite. Das
hört sich jetzt
vielleicht auf den ersten Blick ein bisschen komisch an, aber
letztendlich ist es
auch ganz logisch, weil vereinfacht gesagt vorwecken mit anderen
Worten, je mehr Geld
in eine Richtung fließt und alle auf Deutsch oder diesen Hype
mitmachen möchten, zu
teurer werden die Aktien und desto mehr wird natürlich schon von
der Zukunft
vorweggenommen und dann sind für diejenigen die je später sie
einsteigen natürlich für
die Zukunft die rendite Chancen geringer so aber letztendlich ich
will mal diese
Studie ein bisschen dann auch mitgeben inhaltlich denn diese Studie
und die
Erkenntnisse die kommen aus einer Untersuchung von Nikolai
Dostkoff, Thorsten Hens und
Klaus Reiner, reiner Schenk -Hoppe und wurde jetzt, wie gesagt,
kürzlich vorgestellt.
Das Papier zeigt ganz eindrücklich, wenn immer mehr Geld in
bestimmte Anlage
faktorenisch fließen. Also zum Beispiel, wie es gibt der Value oder
Momentum oder
Quality oder Small Caps, dann verändert sich der in der Traskraft
und wie stark,
das hat man dann auch mal gesucht. Also was passiert, wenn viel
Geld in eine Faktor
strategie fließt, also in einen einzigen Faktor. Und die Forscher
haben jetzt
untersucht, wie sich die Renditen verändern, wenn nur ein Prozent
der weltweiten
Marktkapitalisierung, das sind momentan irgendwie rund 600
Milliarden US -Dollar von
passiven, infaktorbasierten Strategien, schließen. Also was
bedeutet das?
Bei Value -Aktionen verlieren diese im Schnitt dann künftig 2 % pro
pro Jahr. Bei
Momentum -Strategien sogar 8 ,6 % pro Jahr.
Quality und Small -Cup -Strategien sind auch betroffen, aber in
unterschiedlichen Maßen.
Warum ist das so? Bei Momentum zum Beispiel werden ja die Aktien
gekauft, die
zuletzt gut gelaufen sind. Wenn viele Anleger dann dasselbe tun,
steigen diese Kurse
überproportional stark und die zukünftige Rendite schrumpft. Value
-Aktien hingegen sind
günstig bewertet und selbst wenn hier Geld reinfließt, bleiben sie
vergleichsweise
günstig. Was bedeutet das Potenzial für eine Erhöhung oder Erholung
bleibt länger
bestehen und ich persönlich favorisiere ja Value und Small und
genau diese beiden
Faktoren sind in den letzten Jahren komplett vernachlässigt worden.
Ja, Wie viel Geld
verträgt du überhaupt einen Faktor? Das hat man auch mal untersucht
und es ist
spannend. Die Forscher haben jetzt berechnet, wieviel Prozent der
Marktkapitalisierung
überhaupt in einen Faktor fließen dürfen, bevor sein Vorteil
verschwindet. Bei Value
schon mal 0 ,17 Prozent, Entschuldigung des Gesamtmarkwerks ist,
das sind also rund
100 Milliarden. Bei Small Cups bei 0 ,07 oder rund 42 Milliarden
reichen aus,
um überall zu neutralisieren. Also, was kann man raus schließen?
Value und Small
haben eine geringe Kapazität. Sie können also nur von wenigen
Anlegern gleichzeitig
genutzt werden. Momentumstrategien verkraften, mehr Kapital sind
aber sensibler gegenüber
Überhützung und Rückschlägen und deswegen bin ich froh, dass nach
wie vor nicht so
viele in Richtung Value und Small im passiven Bereich investieren
und die aktiven,
wie gesagt, sind da ja auch noch aktiv und anders unterwegs. So,
und jetzt kommt
es, wenn Anlegungen Momentum investieren, also in Aktien, die
zuletzt gut liefen und
das ist ja das, was ja fast immer alle machen. Ich sage mal so
schön, erst steigen
die Kurse, dann kommen die Deppen, dann steigen nicht nur deren
Kurse, sondern werden
gleichzeitig auch, Und das ist das Schöne dabei, die Value
-Aktionen relativ gesehen
ja günstiger, weil alle, wie gesagt, in diese Momentum -Aktionen
investieren, die
Preise nach oben treiben und die günstigen unterbewerteten Value
-Aktionen werden im
Verhältnis dann noch günstiger. Und das führt wiederum zu einem
überraschenden Effekt.
Wenn ein Prozent des Marktes im Momentum fließt, steigt die
erwartete Rendite dann
für die Value -Aktionen um 0 ,6 Prozent pro Jahr. Also mit anderen
Worten, Das eine
verstärkt das andere, wer also antizyklisch denkt und handelt,
profitiert langfristig
vom Erntrieb der anderen. So, was bedeutet das jetzt für dich als
Andiger?
Wessen soll man sich bewusst sein? Die Studie sagt ganz klar,
Faktorstrategien
funktionieren, aber nicht für alle gleichzeitig. Und je mehr
Menschen einer Strategie
folgen, desto schwächer wird der Effekt und deswegen habe ich hier
auch mehrfach
davor gewarnt, ausnahmsweise nur in Technologieaktien und dann die
Magnifischen 7 zu
investieren. So Value und Small Cap haben natürlich ein geringeres
Fassungsvermögen,
sind also am empfindlichsten, aber wie gesagt, darauf fokussieren
sie auch nicht so
viel und wenden auch wenige, deswegen setze ich bei uns ja auch auf
über 5000 Small
Cap Aktien. So Momentum kann Radite bringen, ist aber sehr anfällig
für Überhitzung
und das überlegen und erleben wir immer wieder und die
Marktbewegung im Blick
behalten ist zwar schön, aber der Strategie treu zu bleiben ist
viel,
viel wichtiger sagt auch diese Studie. Ja, das ist mal ein bisschen
wie sagt
vielleicht schwere Kost. Ich habe so versucht als leichte Kost hier
zu verpacken. Ich
hoffe, ich konnte einen und anderen mitnehmen. Ich wünsche euch ein
schönes, sonniges
Wochenende und wir hören uns wieder am Dienstag.